Einblick
Einblick März 2025
Noch hängen mir Gedanken nach, wie Hoffnungen und Erwartungen nach Neujahr Form anneh-
men könnten. Habe ich alles richtig bedacht: Die Hoffnungen – soweit möglich konkretisiert – und die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt? Welche Strategien sind nicht durchführbar, oder mache ich mir vielleicht zu viele Gedanken? Sollte ich nicht eventuell alles ganz locker angehen lassen und darauf warten, was Gott mit uns vorhat? Wie viel von unserem Leben können wir überhaupt beeinflussen?
Meine Mutter pflegte zu sagen: „Ja, ja, der Mensch denkt, Gott lenkt“. Diesen Spruch hatte sie aus einer Bibelstelle abgeleitet. Sehe ich am Abendhimmel den Mond stehen und einen kleinen Stern daneben, dann weiß ich wie bescheiden mein kleines Leben ist: Es gibt etwas, das viel größer ist.
Lesen wir auf unserem Kalender „Februar“, denken wir zunächst an fröhliche Ausgelassenheit im Fasching und dann kommt der Ernst des Lebens mit der Fastenzeit. Katholiken, Evangelische und Moslems begehen die Fastenzeit, jeder auf seine Weise. Allen gemeinsam ist die Besinnung auf Buße. Wir wollen Gott ein Opfer bringen.
Auch denken wir an Christus, der sich 40 Tage lang in der Wüste aufhielt. Drei Mal wurde er dabei vom Teufel in Versuchung geführt: Im ersten Fall ging es um die Grundbedürfnisse, im zweiten um Macht und in dritten Fall um Geltung und Ansehen. Jesus gab uns ein Beispiel, wie er mit den Versuchungen umgehen konnte. Wir bemühen uns, ihm nachzufolgen.
Ebenso wollen wir die ernsten Gedanken und das Schwere nicht aus unserem Leben streichen. Gerade im Winter gehören sie zum Leben dazu. Aber die Winterzeit regt auch an, sich mit schöner Musik oder Literatur zu beschäftigen. Ich lese jetzt eine Biographie über Vincent van Gogh, den Maler der leuchtenden Farben, insbesondere der Kontraste blau und gelb. Trotz großer Schwierigkeiten hat er sein Leben gemeistert und uns große Schätze hinterlassen. Er sah sehr intensiv und detailliert mit seinen Augen, kombinierte das Gesehene mit seinen Emotionen und malte es in einem Bild. Aus diesem Bild wiederum können wir seine Eindrücke erahnen und nachvollziehen.
So erreicht van Gogh meine Seele. Und wir sind dankbar für das Kleine und Große, denn in allem webt und lebt der Herrgott.
Ihre Regina Hanke
Einblick Februar 2025
Januar 2025
Das alte Jahr ist vergangen, mit seinen unerfüllten Träumen, Tränen und Schmerzen. Oder auch einem befreiten Lachen, mit Hoffnung auf bessere Zeiten. Wir schauen mit dem Sektglas in der Hand in den dunklen Himmel, wo viele, kleine und große Träume und Wünsche mitsamt den Raketensternchen in einem lauten Knall zerplatzen. Was war es, dieses 2024? Es gab ein 50 jähriges Jubiläum in Stephanus zu feiern, die ehemals neue Pastorin ist nun einfach unsere Pastorin, wir mussten uns von Diakon Helmut Strentzsch verabschieden und Mieter sind dabei, in die Räume, die wir der Stadt vermietet haben, einzuziehen. Wir bemühen uns, die Vorgaben der Kirchenkreisverwaltung im Rahmen der Sparmaßnahmen einzuhalten.
Nach der Epistel des Apostels Paulus soll Christi Tod und Auferweckung die Ursache dafür sein, dass wir so wie wir unsere Welt erleben, und was in ihr eingeschlossen ist, auch das Furchtbarste, in Gottes Liebe aufgehoben ist. Und so steht im Hebräerbrief Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. ( Hebr13,8). So steht auch geschrieben, dass wir annehmen sollen, dass das Böse auch in dem Guten wirksam ist. Wir erleben die Geborgenheit in Gott gerade jetzt besonders stark, wenn wir die Schwelle zwischen zwei Jahren überschreiten (Zitat Bonhoeffer).
Und wie ist das mit den guten Absichten, jedes Jahr erneut nehmen wir sie uns vor. Wieviel dann davon verwirklicht wurde, wollen wir lieber nicht nachverfolgen.
Ich jedenfalls mag mir nicht mehr so viel Gedanken machen, wie ein Wort interpretiert werden sollte, wie der Sender es gemeint haben kann. Ich mag mich auch nicht mehr so bei Fehlern der Anderen aufregen. Am Ende habe ich genug eigene Fehler. Insgesamt werde ich entspannter und entkrampfter sein.
Bei allen solchen guten Vorsätzen und Grundeinstellungen mag der Herrgott uns zur Seite stehen. Es ist gut, wenn wir die Aktion Brot für die Welt unterstützen. Auch sollten wir an Kranke, alte Menschen und Tiere denken, und den Lärmpegel reduzieren helfen.
An Sylvester können wir das Alte loslassen, hinter uns lassen. Es ist, als ob sich Schleier, die über der Zukunft lagen, langsam heben Wir öffnen uns dem Neuen, dem wir mit frischen Vorsätzen entgegentreten wollen, meine Zeit steht in Deinen Händen (Ps 31). Das klingt doch auch nach neuen Chancen und Möglichkeiten. Wollen wir dankbar annehmen, was Gott für uns geplant hat. Und möge es doch ein Jahr ohne Kriege, Krankheit, Gewalt, Angst und Not sein.
Es hängt auch von Dir ab, ob Du das neue Jahr als Bremse oder als Antrieb sehen möchtest. Gehe mutig voran, und hab Vertrauen, dann wird Gott Dich auch unterstützen, fürchte Dich nicht.
R. Hanke
Gottesdienste und Termine im Januar 2025
Wöchentliche Termine:
Montag 16:30 Uhr Deutschkurs
18:00 Uhr poln. Selbsthilfegruppe AA
19:00 Uhr Gemeinsame Chorprobe im Paul-Gerhardt-Haus
Dienstag 10:00 Uhr Kleiderkeller (16.12. – 10.01. geschlossen)
12:00 Uhr Mittagstisch (ab 09.01.)
16:00 Uhr Hauptkonfirmanden (Beginn 14.01.)
Mittwoch 14:30 Uhr Café Contact (20.12. – 03.01. geschlossen)
15-16 Uhr Sprechstunde Pastorin Israel
16:00 Uhr Hauptkonfirmanden (Beginn 15.01.)
17:00 Uhr Vorkonfirmanden (Beginn 15.01.)
17:00 Uhr Bibelstunde d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
Epiphaniaspredigtlesung
18:00 Uhr Selbsthilfegruppe AA
Donnerstag 12:00 Uhr Mittagstisch
19:00 Uhr New Voices Popchor Lüneburg
Freitag 09:00 Uhr Ökum. Morgenlob in St. Stephanus
10:00 Uhr Kleiderkeller (16.12. – 10.01. geschlossen)
10:00 Uhr Café Contact (20.12. – 03.01. geschlossen)
15:00 Uhr Seniorengymnastik
Sonntag 14:00 Uhr Gottesdienst d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
Gottesdienste
05.01.. 10:30 Uhr Gottesdienst (Pn. Israel)
12.01. 10:30 Uhr Ökumenischer Wortgottesdienst* (Pn. Israel/PR Honert)
Anschließend Neujahrsempfang - Essen/Trinken/
Austausch zum Thema „Mehr Ökumene wagen“ Wie
wollen und können wir hier in St. Stephanus mehr
Ökumene leben und was ist uns daran wichtig?
16.01. 18:30 Uhr Taizé-Andacht
19.01. 10:30 Uhr Gottesdienst (P. Oldenburg)
26.01. 10:30 Uhr Gottesdienst (Pn. Mohr-Link)
Sonntags nach den Gottesdiensten ökumenisches Kirchen-Café
Gottesdienst* = freie Liturgie – auch singen von modernen Liedern
Sonstige Termine
08.01. 15:00 Uhr Pfarrsenioren
09.01. 18:00 Uhr Kirchenvorstandssitzung
10.01. 11:00 Uhr Polio-Gruppe
16:00 Uhr Singen mit Herrn Kroll und Herrn Wolff
11.01. 8 – 16 Uhr Vorbereitung Weltgebetstag
14.01. 19:00 Uhr Teamer Ev. Jugend
18.30 Uhr Taizéandacht
16.01. 19:00 Uhr ökumenischer Verwaltungsausschuss
20.01. 16:00 Uhr Bibelgesprächskreis (Pn. i. R. Weißleder)
19:30 Uhr Gesprächsreihe "Die Bibel verbindet" der christlich-
jüdischen Gesellschaft, „Jesu Lieblingspsalm und sein
Gebet“ - Leitung Prof. Dr. Christoph Dohmen und P.i.R.
Eckhard Oldenburg mit anschließender Aussprache
21.01. 17:45 Uhr Christliche Meditation
28.01. 17:45 Uhr Christliche Meditation
Das Ökumenische Zentrum ist vom 23.12.24 – 03.01.25 außerhalb der Gottesdienste/Veranstaltungen geschlossen.
Einblick Dezember 2024 zum Ausdrucken
Dezember 2024
Nach dieser düsteren, bleiernen Zeit, mit regenschweren grauen Wolken, Nässe und Wind, kommt in aller Novembertrübsal ein ganz kleines Licht. Eine Ahnung: Es wird wieder Advent und Weihnachten werden, zuverlässig wie jedes Jahr.
Es fängt an, verführerisch zu duften, nach frischem Gebäck, Lebkuchen, Zimt, Vanille und Mandarinen. Ich kaufe Kerzen, Zutaten für ein Adventsgesteck, höre die alten Weihnachtslieder und lasse mich gern von der allgemeinen Spannung anstecken. Immer noch freuen wir uns über die Idee des Sozialpädagogen und Pfarrers Wichern, der den ersten Adventskranz mit 24 Kerzen für seine Heimkinder im Rauhen Haus in Hamburg aufhängte. Erst eins, ein ganz schwaches Licht, und dann wächst dieses Licht mit jeder neuen Kerze. Die Zukunft wird heller. Wir warten auf die Ankunft des Herrn. Was bedeutet dies für uns? Der Wichernkranz ist rund, ohne Anfang und Ende als Symbol der Ewigkeit. Zunächst deutet es auf eine Mahnung hin: „Seid wachsam und betet, der Herr kommt. Seid wachsam, denn ihr wisst nicht, an welchem Tag der Herr kommt “ (Mt.24,42). Wie kann ich die Zeit, unabhängig von äußeren Kümmernissen, positiv beeinflussen? Besinnt Euch, was ist in letzter Zeit gut gelaufen ist und ich im Blick auf zukünftige, hoffentlich bessere Tage, in den Griff bekommen kann!
Das wiederkehrende Licht als Symbol der Hoffnung läuft auf ein Ziel hinaus: Christus wird kommen, und er wird Himmel und Erde vereinen. Als Christen haben wir Hoffnung auch in schweren Zeiten, Christus ist unsere Zuversicht.
Im Erzgebirge schnitzten Handwerker und Bauern Figuren wie Bergmann und Engel, baute Pyramiden und Schwibbögen. Man verschaffte sie sich einen kleinen Nebenverdienst in der kalten Jahreszeit. Für die Familie war das Licht des Bogens im Fenster begleitet von dem Wunsch: Alle Bergleute mögen heil wieder heimkommen.
Und wenn ich an Weihnachten denke, möchte ich mich nicht von Vorbereitungen und Besorgungen zudecken lassen: Weniger ist vielleicht ratsam.
Die schwierigen Zeiten, in die damals unsere Wundergeschichte von der Geburt Jesu eingebettet ist, haben leider nichts von ihrer Aktualität verloren. Möge Hunger, Angst und Leid für die vom Krieg Betroffenen enden. Möge der Friede doch greifbar werden und die Geiseln freikommen!
Und so freue ich mich, vielleicht trotzdem oder gerade jetzt, – wie jedes Jahr - auf die Weihnachtsgeschichte der Heiligen Nacht mit den wunderbaren Worten von Lukas, wenn es heißt: Es begab sich aber zu der Zeit...
Ihre R. Hanke
Gottesdienste und Termine im Dezember 2024
Wöchentliche Termine:
Montag 16:30 Uhr Deutschkurs
18:00 Uhr poln. Selbsthilfegruppe AA
19:00 Uhr Gemeinsame Chorprobe im Paul-Gerhardt-Haus
Dienstag 10:00 Uhr Kleiderkeller (16.12. – 10.01. geschlossen)
16:00 Uhr Hauptkonfirmanden
Mittwoch 14:30 Uhr Café Contact (20.12. – 03.01. geschlossen)
15-16 Uhr Sprechstunde Pastorin Israel ()
16:00 Uhr Hauptkonfirmanden
17:00 Uhr Vorkonfirmanden
17:00 Uhr Bibelstunde d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
18:00 Uhr Selbsthilfegruppe AA
Donnerstag 19:00 Uhr New Voices Popchor Lüneburg
Freitag 09:00 Uhr Ökum. Morgenlob in St. Stephanus
10:00 Uhr Kleiderkeller (16.12. – 10.01. geschlossen)
10:00 Uhr Café Contact (20.12. – 03.01. geschlossen)
15:00 Uhr Seniorengymnastik
Sonntag 14:00 Uhr Gottesdienst d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
Gottesdienste
01.12. 10:30 Uhr Gottesdienst (Pn. Israel)
08.12. 10:30 Uhr Gottesdienst* (Pn. Israel)
15.12. 10:30 Uhr Gottesdienst (Pn. Israel)
22.12. 10:30 Uhr Singe-Gottesdienst* (Pn. Israel) mit Schmücken des
Weihnachtsbaums
24.12. 11:00 Uhr Gottesdienst d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
14:00 Uhr Krippenspiel WE (Pn. Israel)
15:30 Uhr Krippenspiel KM (Pn. Israel)
17:00 Uhr Christvesper KM (Prädn. Allewelt-Schanter)
25.12. 10:00 Uhr Gottesdienst der Zukunftsgemeinschaft – Abendmahls-
gottesdienst in Lüne (P. Schipporeit) und Gottesdienst in
Martin-Luther (Team)
14:00 Uhr Gottesdienst d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
26.12. 10:30 Uhr Ökum. Gottesdienst mit Eucharistie (P. i. R. van d.
Heyden/D. Puliafito/Pn. Israel)
14:00 Uhr Gottesdienst der russisch-deutschen Brüdergemeinde
29.12. 10:00 Uhr Gottesdienst der Zukunftsgemeinschaft in der
Pauluskirche (P. Merten)
31.12. 16:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst* (Pn. Israel)
Sonntags nach den Gottesdiensten ökumenisches Kirchen-Café
Gottesdienst* = freie Liturgie – auch singen von modernen Liedern
Sonstige Termine
02.12. 16:00 Uhr Weihnachtsbasteln
19:30 Uhr Gesprächsreihe "Die Bibel verbindet" der christlich-jüdischen Gesellschaft, „Weihnachten im Alten Testament? - Spurensuche 2. Teil Vortrag von Prof. Christoph Dohmen mit anschließender Aussprache
04.12. 15:00 Uhr Pfarrsenioren
15:30 Uhr Besuchsdienstkreis
05.12. 18:00 Uhr Lebendiger Adventskalender St. Stephanus-Platz
18:30 Uhr Kirchenvorstandssitzung
06.12. 11:00 Uhr Polio-Gruppe
10.12. 11:45 Uhr Hilfen im Alltag, Kostenfrei Anträge, Mahnungen, etc.
12.12. 16:00 Uhr Vorweihnachtliche Feier – Eintritt 2,- pro Haushalt
13.12. 16:00 Uhr Singen mit Herrn Kroll und Herrn Wolff
16.12. 16:00 Uhr Bibelgesprächskreis (Pn. i. R. Weißleder)
28.12. 11:00 Uhr Familiensingen, offen für groß/klein/einzelne/Familien
Das Ökumenische Zentrum ist vom 23.12.24 – 03.01.25 außerhalb der Gottesdienste/Veranstaltungen geschlossen.
Einblick November zum Ausdrucken
November 2024
Dieser Monat ist nicht mein Lieblingsmonat: ein kalter nasser Regen fegt meist die letzten Blätter von den Bäumen, die Sonne versteckt sich. Und die Kälte kriecht durch die Mantelärmel. Da habe ich meine katholischen Geschwister beim Friedhofsgang an Allerheiligen/Allerseelen bedauert, weil dann in Bayern meist auch noch der erste Schnee fiel).Wir können einen warmen Tee trinken, uns wärmen und eine Kerze anzünden. Die Gedanken an Tod, Vergänglichkeit und Ewigkeit jedoch nehmen Besitz, lassen uns nicht los. Das Thema Tod verdrängen wir meist, aber in diesem Monat können wir nicht verleugnen, dass das Leben endlich ist. Wir denken immer wieder an die lieben Verstorbenen. Sie ruhen in Gottes ewigem Frieden, aber manchmal umwehen sie uns wie Geister.
Meine Trauer ordnet das Leben wieder anders. Diese erwachsende Struktur macht mir klar, wo die Schwerpunkte liegen. Was ist wirklich wichtig, was kann ich eher vernachlässigen. Wie nehme ich die Trauer ernst, lasse Schmerz und Abschied zu? Die Musik kann Balsam für die Seele sein. Die Wunder in der Natur können bereichern. Die Begegnung mit einfühlsamen Menschen kann tröstlich sein.
Und ich muss an die Angehörigen der Geiseln denken, der getöteten Soldaten, den Tod von unschuldigen Menschen, wie Frauen und Kindern. Die Kriege bringen unermessliches Leid. Hatten wir nicht schon genug an dem 2. Weltkrieg an Schmerzen, Tod, Verwüstungen, Flucht? Und immer wieder dieselben Fragen: Herrgott, warum lässt Du dies zu? Dietrich Bonhoeffer sagt: „Es gibt nichts, was die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann. Je schöner und voller die Erinnerung, desto härter die Trennung. Aber die Dankbarkeit schenkt in der Trauer eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne wie ein kostbares Geschenk in sich.“
Meine Trauer lehrt mich, dass ich nicht neuen Zielen nachjage, sondern inne halte, Besinnung übe. Das Warten-Können wieder lernen. Ich glaube, dass die Toten uns sagen wollen: genießt jede glückliche Stunde tiefer und vertraut auf die göttliche Fügung. ER wird es wohl machen.
Möge der HERR den Trost spenden ALLEN, die dieses Trostes bedürfen.
Ihre R. Hanke
Gottesdienste und Termine im November 2024
Wöchentliche Termine:
Montag 16:30 Uhr Deutschkurs
18:00 Uhr poln. Selbsthilfegruppe AA
19:00 Uhr Gemeinsame Chorprobe im Paul-Gerhardt-Haus
Dienstag 10:00 Uhr Kleiderkeller
16:00 Uhr Hauptkonfirmanden
Mittwoch 14:30 Uhr Café Contact
15-16 Uhr Sprechstunde Pastorin Israel ()
16:00 Uhr Hauptkonfirmanden
17:00 Uhr Vorkonfirmanden
17:00 Uhr Bibelstunde d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
18:00 Uhr Selbsthilfegruppe AA
Donnerstag 19:00 Uhr New Voices Popchor Lüneburg
Freitag 09:00 Uhr Ökum. Morgenlob in St. Stephanus
10:00 Uhr Kleiderkeller
10:00 Uhr Café Contact
15:00 Uhr Seniorengymnastik
Sonntag 14:00 Uhr Gottesdienst d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
Gottesdienste
03.11. 10:30 Uhr Gottesdienst (Prädn. Allewelt-Schanter)
08.11. 17:00 Uhr Gottesdienst – Verabschiedung D. Strentzsch
(D. Strentzsch + Team), anschl. Empfang
10.11. 10:30 Uhr Ökum. Wortgottesd.* zum Frieden (Pn. Israel/PR Honert)
17.11. 10:30 Uhr Gottesdienst (Pn. Israel)
24.11. 10:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst* (P. Israel) m. Kirchenchor
Am Sonntag nach den Gottesdiensten findet in der Regel das ökumenische Kirchen-Café in St. Stephanus statt.
Gottesdienste mit * Sternchen werden mit einer freien Liturgie gefeiert, zu der auch das Singen von modernen Liedern gehört.
Sonstige Termine
04.11. 17:00 Uhr Redaktionssitzung KONTAKT
06.11. 15:00 Uhr Pfarrsenioren
08.11. 16:00 Uhr Singen mit Herrn Kroll und Herrn Wolff
12.11. 11:45 Uhr Hilfen im Alltag, Kostenfrei Anträge, Mahnungen, etc.
15.11. 11:00 Uhr Polio
18.11. 16:00 Uhr Bibelgesprächskreis (Pn. i. R. Weißleder)
21.11. 18:30 Uhr ev. KV-Sitzung
30.11. 11:00 Uhr Familiensingen, offen für groß/klein/einzelneFamilien
Einblick Oktober zum Ausdrucken
Zum Erntedank
Erntedank
Dieser Tag gehört für mich zu den wichtigsten Feiertagen im Kirchenjahr.
Und das nicht, weil der Oktober meist noch sonnige Tage bringt. Er regt an zu überdenken, für welche Ereignisse und Begegnungen ich besonders dankbar sein kann. Was war anders als im vorigen Jahr? Und vielleicht warum? Hätte es anders laufen können? Im Nachhinein fällt mir immer viel ein, was ich hätte besser machen können. Diesen Gedanken stehen die Dinge, die gut gelaufen sind, gegenüber. Wie z. B. der entzückende „Brief“ eines jüngsten Sprosses der Familie, selbst gemalt. Ich liebe diese mit viel Eifer gemalten ersten Erzeugnisse der Kinder und klebe sie an meine Küchentüren, sodass ich sie immer vor Augen habe. Das ist mein persönlicher Ernte-Dank.
In Bardowick gibt es einen Dankgottesdienst im Dom. Anschließend erfreuen die buntgeschmückten Wagen des Umzugs. Da kann man zum Beispiel einen Wagen mit einem Füllhorn bewundern, aus dem frisches, buntes Gemüse hervorquillt oder Wagen mit anderen originellen Ideen. So hat sich eine breite Palette von Bräuchen entwickelt, wie der Erntedank gefeiert werden kann.
Oder ein Spaziergang durch die spätsommerliche Natur, die Wärme der noch glühenden Sonnenstrahlen genießen, auf das Gezwitscher der Vögel achten und sich über die Schmetterlinge freuen, die es in diesem Jahr zum Glück wieder zahlreicher gibt. Danke, lieber Gott.
Dietrich Bonhoeffer sagt: „Dankbarkeit entspringt nicht aus dem eigenen Vermögen des menschlichen Herzens, sondern nur aus dem Worte Gottes. Dankbarkeit muss darum gelernt und geübt werden Dankbarkeit sucht über die Gabe den Geber. Sie entsteht an der Liebe, die sie empfängt.“
Es ist gut, dass wir uns an all dieses jedes Jahr an Erntedank wieder ganz besonders erinnern können.
Mit herbstlichen Grüßen, Ihre R. Hanke
Termine
Gottesdienste und Termine im Oktober 2024
Wöchentliche Termine:
Montag 16:30 Uhr Deutschkurs
18:00 Uhr poln. Selbsthilfegruppe AA
19:00 Uhr Gemeinsame Chorprobe im Paul-Gerhardt-Haus
Dienstag 10:00 Uhr Kleiderkeller
16:00 Uhr Hauptkonfirmanden
Mittwoch 14:30 Uhr Café Contact
15-16 Uhr Sprechstunde Pastorin Israel ()
16:00 Uhr Hauptkonfirmanden
17:00 Uhr Vorkonfirmanden
17:00 Uhr Bibelstunde d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
18:00 Uhr Selbsthilfegruppe AA
Donnerstag 19:00 Uhr New Voices Popchor Lüneburg
Freitag 09:00 Uhr Ökum. Morgenlob in St. Stephanus
10:00 Uhr Kleiderkeller
10:00 Uhr Café Contact
15:00 Uhr Seniorengymnastik
Sonntag 14:00 Uhr Gottesdienst d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
Gottesdienste
06.10. 10:30 Uhr Gottesdienst zum Erntedankfest (Pn. Israel)
13.10. 10:30 Uhr Abendmahlsgottesdienst*(Pn. Israel)
20.10. 10:30 Uhr Ökum. Wortgottesdienst* (Pn. Israel, L.Hannemann)
27.10. 10:30 Uhr Gottesdienst*
Am Sonntag nach den Gottesdiensten findet in der Regel das ökumenische Kirchen-Café in St. Stephanus statt.
Gottesdienste mit * Sternchen werden mit einer freien Liturgie gefeiert, zu der auch das Singen von modernen Liedern gehört.
Sonstige Termine
06.10. 15:00 Uhr Erntedank-Feier der russisch-deutschen Brüdergemeinde
08.10. 11:45 Uhr Hilfen im Alltag
09.10. 15:00 Uhr Pfarrsenioren
11.10. 16:00 Uhr Singen mit Herrn Kroll und Herrn Wolff
21.10. 16:00 Uhr Bibelgesprächskreis (Pn. i. R. Weißleder)
24.10. 18:30 Uhr ev. KV-Sitzung
25.10. 16:00 Uhr Familiensingen
26.10. 10:00 Uhr „Kaltenmoor räumt auf“
28.10. 17:00 Uhr Redaktionssitzung KONTAKT
Vorankündigung: 8. November, 17.00 Uhr: Einladung zum Gottesdienst mit Verabschiedung von Diakon Helmut Strentzsch in der ev. Kirche, anschließend Empfang.
Der Einblick zum Ausdrucken
Manchmal muss man lange warten, um sagen zu können: „Ich habe Glück gehabt. Ich erlebe, dass Gott mich gesegnet hat mit Glück und Gelingen.“
Dann ist die Ernte da – die Lebensernte. Von einer Frau, die lange Zeit warten musste, bis sie sagen konnte: „Jetzt ist mein Glück da!“ erzählt das Alte Testament. Was sie erlebt, ist das Glück nächsten Generation, das zum Glück dieser Frau wird.
Ihr Name ist Naomi.
Dann ist die Ernte da – die Lebensernte. Von einer Frau, die lange Zeit warten musste, bis sie sagen konnte: „Jetzt ist mein Glück da!“ erzählt das Alte Testament. Was sie erlebt, ist das Glück nächsten Generation, das zum Glück dieser Frau wird.
Ihr Name ist Naomi.
Sie musste sie mit ihrem Mann und ihren Söhnen aus der Heimat in Israel aufbrechen. Dürren und Hungersnöte hatten den Kleinbauern damals die Lebensgrundlage genommen. Naomi war Flüchtling – heute sagen manche dazu ein hässliches Wort: Wirtschaftsflüchtling.
Naomis Familie wird im Nachbarland Moab aufgenommen. Dort gründet sie mit ihrem Mann eine neue Existenz. Die Söhne heiraten moabitische Frauen. Doch dann stirbt zunächst der Mann, danach die beiden Söhne. Wieder hat Naomi alles verloren. Sie macht sich auf den Weg, diesmal zurück zu ihrer Herkunftsfamilie in Israel. Eine ihrer Schwiegertöchter kommt mit: Ruth. „Das Buch Ruth“ erzählt die Geschichte der beiden Frauen.
Die beiden Witwen Naomi und Ruth finden Aufnahme im Haus eines Verwandten in Israel, obwohl Ruth eine Fremde ist. Ruth heiratet ein zweites Mal und bekommt mit ihrem Mann Boas einen Sohn.
Am Ende der Erzählung hält Naomi das Kind ihrer Schwiegertochter Ruth wie einen leiblichen Enkel auf dem Schoß. Naomi wird es erziehen– heißt es in der Bibel.
Später Segen: Eine neue Generation wächst heran.
Beim Erntedankfest im Oktober blicken wir auf die Ernte des ganzen Jahres. Das Getreide ist geerntet und gelagert, das Obst ist abgenommen. Später Segen – auf welches Glück schauen wir?
Erntedank: Im Rückblick wird das Gewordene gefeiert. Und auf das Gewesene zurückgeschaut. Naomi liebt ihren Stiefenkel wie ein leibliches Enkelkind. Er ist das lebendige Zeichen ihres Segens und versöhnt Naomi mit ihrer Geschichte.
Naomis Familie wird im Nachbarland Moab aufgenommen. Dort gründet sie mit ihrem Mann eine neue Existenz. Die Söhne heiraten moabitische Frauen. Doch dann stirbt zunächst der Mann, danach die beiden Söhne. Wieder hat Naomi alles verloren. Sie macht sich auf den Weg, diesmal zurück zu ihrer Herkunftsfamilie in Israel. Eine ihrer Schwiegertöchter kommt mit: Ruth. „Das Buch Ruth“ erzählt die Geschichte der beiden Frauen.
Die beiden Witwen Naomi und Ruth finden Aufnahme im Haus eines Verwandten in Israel, obwohl Ruth eine Fremde ist. Ruth heiratet ein zweites Mal und bekommt mit ihrem Mann Boas einen Sohn.
Am Ende der Erzählung hält Naomi das Kind ihrer Schwiegertochter Ruth wie einen leiblichen Enkel auf dem Schoß. Naomi wird es erziehen– heißt es in der Bibel.
Später Segen: Eine neue Generation wächst heran.
Beim Erntedankfest im Oktober blicken wir auf die Ernte des ganzen Jahres. Das Getreide ist geerntet und gelagert, das Obst ist abgenommen. Später Segen – auf welches Glück schauen wir?
Erntedank: Im Rückblick wird das Gewordene gefeiert. Und auf das Gewesene zurückgeschaut. Naomi liebt ihren Stiefenkel wie ein leibliches Enkelkind. Er ist das lebendige Zeichen ihres Segens und versöhnt Naomi mit ihrer Geschichte.
Es grüßt Sie herzlich Ihre Annette Israel
Gottesdienste
01.09. 10:30 Uhr Gottesdienst*, anschließend Eröffnung der Ausstellung
„Der Rote Faden der alles verbindenden Liebe Gottes“ – Bilder von Sigrid Allewelt-Schanter (Pn. Israel)
08.09. 10:30 Uhr Gottesdienst* mit Abendmahl (Pn. Israel)
15.09. 10:30 Uhr Gottesdienst (Pn. Israel)
21.09. 18:00 Uhr Ökumenisches Abendgebet (Vesper) im Rahmen des
Jubiläums
22.09. 10:30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum 50-jährigen Gemeinde-
jubiläum (Team, Predigt: Regionalbischöfin M. Gorka )
anschließend Solidaritätstafel und Begegnung mit Zeitzeugen aus 50 Jahren St. Stephanus Lüneburg
29.09. 10:30 Uhr Gottesdienst* mit Begrüßung der neuen Konfirmanden
(D. Strentzsch und Team)
06.10. 10:30 Uhr Gottesdienst zum Erntedankfest (Pn. Israel)
Am Sonntag nach den Gottesdiensten findet in der Regel das ökumenische Kirchen-Café in St. Stephanus statt.
Gottesdienste mit * Sternchen werden mit einer freien Liturgie gefeiert, zu der auch das Singen von modernen Liedern gehört.
Wöchentliche Termine:
Montag 16:30 Uhr Deutschkurs
18:00 Uhr poln. Selbsthilfegruppe AA
19:00 Uhr Gemeinsame Chorprobe im Paul-Gerhardt-Haus
Dienstag 10:00 Uhr Kleiderkeller
16:00 Uhr Hauptkonfirmanden
Mittwoch 14:30 Uhr Café Contact
15-16 Uhr Sprechstunde Pastorin Israel (nicht am 04.09.)
16:00 Uhr Vorkonfirmanden
17:00 Uhr Bibelstunde d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
18:00 Uhr Selbsthilfegruppe AA
Donnerstag 15.00Uhr Ukrainische Tanzgruppe
19:00 Uhr New Voices Popchor Lüneburg
Freitag 09:00 Uhr Ökum. Morgenlob in St. Stephanus
10:00 Uhr Kleiderkeller
10:00 Uhr Café Contact
15:00 Uhr Seniorengymnastik
Sonntag 14:00 Uhr Gottesdienst d. russisch-deutschen Brüdergemeinde
Sonstige Termine
03.09. 20:00 Uhr Nachtreffen Segelfreizeit Ev. Jugend
04.09. 15:30 Uhr Besuchsdienst
10.09. 11:45 Uhr Hilfen im Alltag
19:00 Uhr Teamer Ev. Jugend
12.09. 18:00 Uhr ev. KV-Sitzung
13.09. 16:00 Uhr Singen mit Herrn Kroll und Herrn Wolff
16.09. 16:00 Uhr Bibelgesprächskreis (Pn. i. R. Weißleder)
20.-22.09. Festwochenende – 50 Jahre Ökumenisches
Gemeindezentrum St. Stephanus
20.09. 18:00 Uhr Jubiläumskonzert mit dem Lüneburger Stadtorchester
21.09. 15:00 Uhr Stadtteil-Rundgang mit Bischof Dr. Heiner Wilmer
(Hildesheim) und Landesbischof Ralf Meister (Hannover),
anschließend Gespräch im Ökum. Gemeindezentrum
Viele machen jetzt Urlaub und sind im Juli oder August auf Reisen. Frei von Arbeit, Kindergarten, Schule und Alltagsverpflichtungen entspannen sich manche, andere machen Aktivurlaub – in jedem Fall unterbrechen sie den gewohnten Tageslauf. Und tun, wozu sie Lust haben, was aber im Alltag so oft verbleibt.
Auch in St. Stephanus machen wir frei – natürlich nicht alle gleichzeitig. Denn während das Zentrum vom 29. Juni bis zum 26. Juli geschlossen ist, wird drinnen aufgeräumt, es wird geputzt und mit frischer Farbe aufgehübscht. Diese Unterbrechung hilft allen, die hier arbeiten und sonst 7 Tage die Woche ansprechbar sind. Das sind sie gern, wenn es nicht zum Dauerstress wird.
Aber es gibt auch den sogenannten Urlaubsstress. Nicht immer stellen sich die ersehnten Gefühle von Erholung, Freiheit und Entspannung ein. Aus unterschiedlichen Gründen.
Manchmal wollte man einen Urlaub einfach wiederholen – aber Lebensgefühl wiederholt sich nicht bewusst. Oder man wollte ein Erlebnis noch toppen: Die längere Tour, der höhere Berg. Und eigentlich hat man sich übernommen. Oder heimlich sind Alltagssorgen und Ängste mitgereist.
Egal, wie weit weg wir fahren, wir nehmen uns immer selbst mit. Grillen auf der Terrasse, abendliche ersehnte Kühle, Morgentau auf Feldern…. dass ich dies als ENDLICH, DER SOMMER IST DA! genieße, ist auch eine Frage der persönlichen Verfassung. Und der Menschen um mich herum, die diese beeinflussen.
Insofern trifft der Sommerhit der Wise Guys von 2001 „Sommer ist, was in deinem Kopf passiert“ dem Nagel auf den Kopf. Und wenn man den Sommer, in dem die Sonne fehlt, so schön bedichtet wie Daniel Dickopf, kann man nur mit ihm lachen – und das Lachen gehört zum Sommergefühl unbedingt dazu. Hören Sie vielleicht einfach mal herein: (youtube.com/watch?v=h0YGhpaWspU) Wise Guys – Jetzt ist Sommer.
Herzlich grüßt Sie Ihre Annette Israel